Die Zustände des Daseins von L. Ron Hubbard


DIE ZUSTÄNDE DES DASEINS

von L. Ron Hubhard

Der Mensch ist so offensichtlich Mensch, daß er in den meisten seiner Philosophien und in der Gesamtheit seiner Wissenschaften übersehen hat, daß es mehr als nur einen Daseinszustand gibt, der für den Menschen erreichbar ist.

In der Tat, bis wir schließlich auftauchten und sie eines Besseren belehrten, vertraten alle Psychologen des 19. Jahrhunderts die Meinung, daß der Mensch sich niemals ändern könnte. Und sie beschrieben nur einen Zustand des Daseins – den sterblichen Menschen.

Wenn Sie sich das einmal kurz durch den Kopf gehen lassen, dann werden Sie sehen, daß es eine Menge an Daseinszuständen gibt -sogar im Menschen. Er kann reich oder arm sein, gesund oder krank, alt oder jung, verheiratet oder alleinstehend. Wenn der Mensch also seinen Daseinszustand als Mensch verändern kann, könnte er dann auch etwas anderes als ein Mann sein? Oder etwas anderes als eine Frau oder ein Junge oder ein Mädchen?

Es gibt zwei oder mehr niedrigere (und schreckliche) Daseinszustände.

Ziemlich oft steigt der Mensch zum Zustand des TIERS hinab – als chronischer Zustand. Solcherlei Veränderungen findet man nicht nur in Nervenheilanstalten, sondern auch im Leben an sich. Tatsächlich sagen Psychologen bereits seit dem Jahre 1870, daß der Mensch ein Tier sei.

Der Mensch kann sich auch zu einer Stufe von Materie herabentwickeln. Auch das kann man in Nervenheilanstalten beobachten.

Aber das sind wie gesagt die niedrigeren Zustände. Gibt es auch irgendwelche höheren und glücklicheren Zustände?

Diese machen den gesamten Horizont der Scientology aus und werden auch in ihrer Gesamtheit durch sie erreicht. Wir trachten nicht danach, die Geisteskranken geistig gesund zu machen. Wir trachten danach undsorgen dafür. daß ein Mensch sich zu einem höheren Wesen entwickelt.

Es gibt viele weitere Daseinszustände -neben dem Daseinszustand „Mensch“. Damit haben sich bereits frühere Philosophien befaßt. Das Neue an Scientology ist, daß ein einzelnes Wesen mehrere verschiedene Daseinszustände im Verlauf von nur einem Leben erreichen kann.

Das ist eine so neuartige Auffassung, daß es kein Wunder ist, wenn Scientologen manchmal aus einem Mißverständnis heraus für Heiler oder Psychiater gehalten werden.

Tatsache ist: der Mensch allgemein hat daran noch nie gedacht. Daß er persönlich und in dieser Lebensspanne etwas viel Höheres und Besseres erreichen könnte, als ein Mensch zu sein, ist ihm völlig neu. Er hat gehört, daß man stirbt, und daß seine Seele dann im Himmel oder in der Hölle landet, und er hat diese Aussicht sowohl als gut als auch als langweilig oder als erschreckend angesehen.

Aber zu erfahren, daß man ein höheres Wesen werden kann, ist für Hans Müller etwas Neues. Einige große Gelehrte in den Bergwelten des Himalayas arbeiteten in diese Richtung. Gautama Siddhartha (Buddha) sprach davon. 15 oder 20 Jahre harter Arbeit waren angeblich nötig, um einen nebulösen Ausgang zu haben.

Tatsächlich gibt es neun eindeutige Daseinszustände, die höher als homo sapiens ens liegen.

In der Vorstellung eines kranken Menschen würde der bestmögliche Zustand der eines gesunden Menschen sein – oder auch eines toten Menschen -und auch wenn das (für ihn) erstrebenswerte Zustände sein mögen, es sind trotzdem immer noch menschliche Zustände.

KOMMUNIKATION

Der erste über dem Menschen gelegene Zustand ist ein Wesen, das kommunizieren kann.

Instinktiv verehren wir den großen Künstler, Maler oder Musiker, und die Gesellschaft als Ganzes betrachtet diese Leute als nicht ganz gewöhnliche Wesen.

Und das sind sie auch nicht. Sie liegen eine Stufe über dem Menschen. Daß sie so geboren wurden und nicht auf diese Ebene hinauf auditiert wurden, macht sie nicht weniger zu höheren Wesen. Wer wirklich mit anderen kommunizieren kann, ist ein Wesen auf einer höheren Stufe, das neue Welten baut.

Auditing kann diesen höheren Zustand des Daseins erreichen – jemand, der kommunizieren kann.

Das ist ein Grad 0 Release.

PROBLEME

Was den zivilisierten Menschen als MENSCHEN charakterisiert, ist, daß er in einem Sumpf von PROBLEMEN steckt -Probleme, die immer schlimmer werden, je mehr er sie „löst“.

Das Wesen, das die tatsächliche Ursache von Problemen erkennen kann und sie damit zum Verschwinden bringt, ist zu selten, um leicht begriffen zu werden. Der Mensch löst Probleme. Ein Wesen auf einer höheren Ebene aber schaut die Probleme an – und sie lösen sich auf.

In diesem Bereich gibt es phantastische Phänomene, die der Mensch vor Scientology noch nie genau untersucht hat.

Wenn ein Wesen das tun kann – Probleme mit einem Blick verschwinden lassen – dann ist er ganz sicher nicht länger ein Mensch. Und die Probleme, die Künstler haben, sind sagenhaft.

Ein Wesen kann zu einem Punkt auditiert werden, an welchem es fähig ist, das zu tun. Das ist ein Grad I Release.

ERLEICHTERUNG

Außer einigen der seltenen Wundertäter, die als Heilige betrachtet wurden, war dem Menschen nie bekannt, wie man Leiden lindern kann.

Das Geheimnis lag darin, mit dem in Verbindung zu treten, was man verabscheute. Fähig zu sein, sich selbst und anderen von den Feindseligkeiten und Leiden des Lebens mühelos Erleichterung zu verschaffen, ist eine Fertigkeit, die der Mensch nur von Heilern kannte.

Erleichterung wird beim Grad 11 Release erreicht.

FREIHEIT

Der Mensch ist an die Verstimmungen seiner Vergangenheit gekettet.

Er hat nie verstanden, warum er so verstimmt über seine Familie oder Leute oder Situationen war oder sich so mißverstanden fühlte.

Die meisten Menschen brüten beständig über dem Ärger, den sie hatten. Sie führen ein trauriges Leben.

Freiheit von den Verstimmungen der Vergangenheit, gepaart mit der Fähigkeit, der Zukunft ins Auge zu sehen, ist für den Menschen ein praktisch unbekannter Zustand.

Als Grad 111 Release wird er erreicht.

FÄHIGKEIT

Die Fähigkeiten des Menschen tendieren dazu, individuell spezialisiert zu sein. Er ist so auf irgendeine Tätigkeit versessen, daß er andere nur unbeholfen ausführt.

Sich aus einem fixierten Zustand herauszubewegen und fähig zu sein, andere Dinge zu tun – das ist  es, was man als Grad IV Release erreicht.

POWER

Nur selten kann ein Mensch mit Stärke und Macht umgehen. Er weicht davor zurück oder er mißbraucht sie. Wenn er sie hat, dann lenkt er sie oft in die falsche Richtung.

Sie zu haben und sie im Griff zu haben, das wird als Grad V Release erreicht.

GESAMTSPUR-RELEASE

Der Mensch ist sich seiner „Zeitspur“ nicht einmal bewußt. Es ist eine Aufzeichnung seines Lebens in aufeinanderfolgenden Momenten, die sich darauf zurückerstreckt, solange er gelebt hat.

Seine Vergangenheit ist seine „Zeitspur“. Dazu gibt es drei Zustände. Zuerst ist sich ein Wesen dessen nicht bewußt, daß es eine Zeitspur hat, dann ist es fasziniert von dem, was es über seine eigene Vergangenheit herausfindet – und schließlich findet es heraus, was ihn und die Zeitspur in den jetzigen Zustand brachte.

Einiges davon zeigt sich oft in den unteren Auditingebenen. Aber auf diesem hohen Zustand erreicht man es, die Sache voll im Griff zu haben.

Auf dieser Ebene ist es nicht leicht, den Zustand wirklich zu beschreiben. Er ist einfach so hoch über der allgemeinen Erfahrung und ist

in der Literatur des Menschen nicht zu finden. Es handelt sich um einen Grad VI Release.

CLEAR

Dieser Zustand wurde oft in Dianetik und Scientology beschrieben – immer aber mit Untertreibungen.

Über Jahre hinweg wurde der Zustand „Release“ fälschlicherweise für den Zustand Clear gehalten und sogar so bezeichnet. Aber mit der Zeit wurde klar, daß Clear weit über allem stand, wovon man früher geträumt hatte.

Grad VII ist kein Release-Grad. Es ist ein Clear.

OPERIERENDER THETAN

Dieser Begriff, „Operierender Thetan“, hat vor allem für die langjährigen Scientologen Bedeutung.

Mit „operierend“ ist gemeint „fähig zu handeln und Dinge zu regeln“. Und mit „Thetan“ ist das geistige Wesen gemeint, welches das grundlegende Selbst ist. „Theta“ entstammt dem Griechischen und steht für Gedanke, Leben oder Geist. Ein Operierender Thetan ist also jemand, der Dinge regeln kann, ohne daß er dazu einen physikalischen Körper benötigt. „Poltergeist“ ist ein geprägter Begriff für nur eines der Phänomene dieses Zustands. Grundsätzlich ist es so, daß man „man selbst“ ist. Man kann mit irgendwelchen Dingen umgehen und auch ohne physikalische Unterstützung und Hilfe existieren. Diesen Zustand kann man wirklich nur mit „OT“ bezeichnen, aber aus Gründen der Einfachheit numerieren wir ihn als Grad VIII. Er bedeutet nicht, daß man Gott wird. Er bedeutet, daß man vollständig man selbst wird.

EXTERIOR

Seit 1952 waren wir in der Lage, den Menschen in Sekunden zu einem geistigen Wesen zu machen.

Es war verblüffend. Es war aber auch instabil. Nach einer Minute, nach einem Tag oder nach einigen Wochen geht die Person wieder auf die Stufe Mensch zurück und die Erinnerung an diese Erfahrung ist oft verschwommen.

Kürzlich haben wir das gelöst – warum das so war. Es ist fatal, die Prozesse eines Grades zu überlaufen, sobald dieser Grad erreichtwurde. Man kann zwar auf die Prozesse eines neuen Grads auditiert werden, den man noch nicht erreicht hat, jedoch nicht auf dem Grad, den man bereits erreicht hat. „Überauditing“ – Auditing über einen erreichten Grad oder Release-Zustand hinaus – bringt jemanden sehr aus der Fassung. Oft weiß er gar nicht wirklich, warum er durcheinander ist. Es ging ihm besser, dann ging es ihm wieder schlechter.

Dasselbe passierte mit den „Thetan Exterior“-Prozessen. Wir bewirkten, daß eine Person exteriorisierte und auditierten sie dann darüber hinaus – mit ein paar weiteren Anweisungen. Oder die Person versuchte selbst, sich in Richtung weiterer „Exteriori­sation“ zu auditieren.

Dieser Zustand ist allerdings kein eigen­ständiger Daseinszustand. Er taucht als eine natürliche Begleiterscheinung zusammen mit vielen der höheren Release-Grade auf. Und er läßt – natürlich – den Zustand „Operierender Thetan“ nur vage vorausahnen.

Somit existieren neun Daseinszustände über dem des homo sapiens. Außerdem gibt es noch einge Zwischenstufen, wie zum Beispiel Grad VII A auf der Gradierungskarte.

Für den Menschen ist es schon schwer zu begreifen, daß diese Zustände überhaupt existieren. Er besitzt nicht wirklich irgend­welches Schrifttum darüber noch kennt er irgendein Vokabular dafür.

Nichtsdestoweniger existieren sie.

Greifen Sie danach und Sie werden sehen.

Sobald man beginnt, den Weg nach oben zu gehen, gibt es kein Verlangen mehr, aufzu­hören. Der Hauch der Freiheit und ihre vollständige Wirklichkeit ist – nach so langer Zeit – zu stark.

L. RON HUBBARD Gründer

In Scientology ist für einen „Thetan“ -die Person selbst – ein Zustand vollständiger geistiger Freiheit erreichbar.

Er wurde nicht nur auf einer temporären ren Basis erreicht, sondern auf einer stabilen Ebene vollständigen Bewußtseins und vollständiger

Fähigkeit – unbeeint­rächtigt von Zufall oder Verschlecht­erung. Und sein Erreichen ist nicht auf nur wenige beschränkt. Dieser Zustand wird „Operierender

Thetan“ genannt.

Die Definition für den Zustand Operierender Thetan ist: „Wissent­liche Ursache über

Leben, Denken, Materie, Energie, Raum und Zeit. “

Auf der Seite oben ist das Symbol für OT dargestellt.

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Über Reinhard Rieder

Beruf: Musiker Interessen: Dianetik, Scientology, Slavko Avsenik und seine original Oberkrainer,
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